Wir stellen vor: Cadilläc Blood – Heavy Rock aus Wismar

Wir stellen vor: Cadilläc Blood – Heavy Rock aus Wismar

Vor ein paar Tagen bekamen wir Post aus dem hohen Norden: Cadilläc Blood meldeten sich beim Newcomer-Treff und mit dabei ein fettes Album voller guter Songs. Salt, Fruit, Liquor nennt sich das gute Stück Rock und wir durften mal rein hören.

Gegründet im Herbst 2014 und erstmalig im Januar 2015 auf ner Bühne erschienen, gibt es rotzfrech Heavy Rock auf die Trommelfelle. Inspiriert durch Dekaden von Musikgrößen, von Chuck Berry über Led Zeppelin und Motörhead, vorbei an Iron Maiden, Sepultura, Soulfly und Nirvana, gestreift von Guns n Roses und den frühen Volbeat. Die eine oder andere visuelle oder akustische Ähnlichkeit ist durchaus gewollt.
Cadilläc Blood sind Holger (Lead Gitarre, Backing Vocals), Andreas (Gitarre, Lead Vocals), Liza (Bass) und Rick (Drums).

11 energetisch geladene Songs bestücken das Album und alle Songs versprechen durchaus das, was man sich unter Heavy Rock vorstellt. Von slow bis fast ist alles dabei und mit „Let’s Rock“ gelingt Cadilläc Blood ein geiler Einstieg ins Album. Headbangen bis zum umfallen gelang uns beim zweiten Song „Frozen“. Schwere Kost gut umgesetzt ist „Frozen“, zumindest unserer Meinung nach, zum Favoriten des Albums avanciert. „Pain (Rains over me)“ ähnelt am Anfang dem Stile der Doors, kommt dann aber mit kraftvollem Sound dem Fan entgegen. „Stay Strong“ , „Immortal Night“ und „Doom Chaser“ folgen auf dem Album. Und auch diese drei Songs begeistern. Speziell „Immortal Night“ bedient alle Themen des klassischen Rock, was uns absolut vom Hocker riss. Vergleiche mit längst vergangenen Bands kamen hier hoch. „Doom Chaser“ ließ uns am Anfang an „Egypt-The Chains are on“ von Dio denken. Ob dies gewollt war, wissen wir nicht, aber der Song geht durch und durch. Richtig schwer geht’s in „Rest in Peace“ ab. Geballte 9 Minuten und 10 Sekunden Power Rock, die uns ein bisschen an Deep Purple erinnern lassen. Wer den Song hört, weiß an was wir da denken. Vergleiche zu ziehen, ist immer etwas schwierig, da Cadilläc Blood hier einen eigenen, wirkungsvollen Stil aufweisen. Dennoch sei uns dieses Fazit einfach mal erlaubt. Es folgen „Better call Saul“  und zu guter Letzt „Land of the Runes“. Fragen dazu, welcher Song uns am besten gefallen hat, beantworten wir hier nicht. Wir sagen nur so viel: Es lohnt sich!

Alles in allem haben sich die Jungs in unser Rockheart gegraben und sind definitiv eine Empfehlung für alle Schwermetaller und HardRocker unter Euch. Normaler Weise übernehmen wir keine Albumvorstellung direkt in unseren Videocast. Dennoch werden wir es diesmal wieder wagen und Euch Cadilläc Blood auch in unserem Videocast am 01.10.2020 vorstellen, da wir überzeugt sind, dass Cadilläc Blood nicht nur uns positiv beeindruckt haben, sondern auch Euch gefallen werden. Unser Kauftipp der Woche!

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Cappistoteles

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