„Northpolyptica – Herz, lass nach“

NorthpolypticaklHeute möchten wir Euch die Bremer Band Northpolyptica mit Ihrem Debütalbum „Herz, lass nach“ vorstellen. Wer dabei jetzt an Schlager denkt, liegt natürlich sowas von voll daneben, denn Northpolyptica sind eher im Dark Romantic, Symphonic Rock oder auch Gothic angesiedelt und das Ganze auch noch deutschsprachig.  Als „Northpolyptica“ schöpft das Sänger-Duo John L. und Cynthia Enn seit Februar 2013 aus dem Tiefsten ihres Vocalbulars. Durch Begleitung und Songschreibung von Allround-Instrumentalist Markus L. ergibt sich eine charakteristisch düster-romantische Soundkulisse.

Mit „Herz, lass nach“ feiern die Dunkelromantiker im Oktober 2017 ihr Debüt. Über sechs Songs besingen sie den Wunsch nach Loslösung von Vergangenem und die Schwierigkeit des Freimachens von Belastung. So ergibt sich von Song zu Song die Aufforderung an das eigene Herz, freizugeben, abzulassen oder im drastischsten Fall das Schlagen aufzugeben. Dunkle und helle Stimmfarben gesellen sich dabei zu Tasten und Saiten von Markus L.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns Northpolyptica zu Gemüte gezogen und uns diverse  Songs, wie z.B. „So laut“ reingezogen. Geil, wäre noch zu milde ausgedrückt. Die Stimme von Cynthia Enn hat absolute Gänsehautgarantie. Kraftvoll, emotionsgeladen und vollends genrestimmig. Gemeinsam mit John bringt Cynthia eine faszinierende Stimmung in jeden einzelnen Song. „Vampires Dawn“, ebenso kraftvoll, fast schon explosiv kommt uns ebenfalls mit gut durchdachten symphonischen Sequenzen. Beide Songs – „So laut“ (deutsch) und „Vampires Dawn“ (englisch) beweisen die künstlerische Vielfalt in ihrem Genre. Als dritten Song hörten wir „Das Gute ist fort“. Der Song spricht von schlechten Freunden, die einem im Stich gelassen haben, als man sie brauchte. „Als das Dunkle kam, war ich allein“, so eine Textzeile des Songs, zeigt ein Phänomen, dem man in dieser oftmals gefühlskalten Welt immer wieder begegnet und dem Umgang damit. Einfach genial umgesetzt. „Der große tote Wolf“ folgt den vorgenannten Songs in genretypischer Art und Weise, bildlich nachvollziehbar brilliert der Song mit einem echt schönen Text. Düster, aber interessant rüber gebracht. „Sie seh’n in mich hinein, Menschen aus Elfenbein, über mir ein grelles Licht, doch der Schmerz verschwindet nicht…“ eine Zeile aus dem Song „Herz will“. In allen Songs wird der Wunsch nach Loslösung von Vergangenem und die Schwierigkeit des Freimachens von Belastung beschrieben. Auf eine Art, die ans Herz geht, die die Welt um einen vergessen läßt.


Fazit: „Herz, lass nach“ ist berührend, stimmungsvoll, faszinierend und für Gothic- und Symphonic Rock-Fans einfach ein bewegendes „must have“. Wir kommen nicht umhin, Euch dieses Werk, welches seit Oktober 2017 auf dem Markt ist, nahezulegen. Bei uns haben alle Songs einen festen Stammplatz gefunden. 10 von 10 Punkte.

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