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img001Nero Doctrine, das ist Black Metal / Death Metal / Melodic Death und Thrash aus dem schönen Greifswald in Mecklenburg Vorpommern. Bestehend aus Stefan (voc.), Christoph (g), Henrik (g), Marko (b), Schubi (dr) haben Nero Doctrine ihr neues Album „II Interitus“ abgeliefert. Interitus kommt übrigens aus dem Latein und bedeutet Geistesblitz. Dank der freundlichen Unterstützung unseres Partners Boersma Records haben wir die Gelegenheit gehabt, uns nun mehr diesen „Geistesblitz“ anzuhören. Das Album enthält 9 Songs, ein gut gestaltetes Cover und ein minimalistisch anmutendes Booklet mit den Songtexten, die leider so klein gehalten sind, dass sie für alternde Blindfische selbst mit Brille nur schwer zu erkennen waren. Allerdings stellt sich dieser kleine Mangel, als so ziemlich der Einzige dar. Gegründet wurden Nero Doctrine 2012 als "Dystopia" um einen Mix aus schwedischem Melodic Deathmetal und modernem Thrashmetal zu spielen. Das Debüt "Tools of Oblivion" entstand im Mai 2013 unter Leitung von Torsten Sauerbrey in den Metalsound Studios in Osterode/Lerbach am Harz. Die Aufnahmen zum zweiten Album "II - Interitus" fanden im Mai 2017 zusammen mit Jörg Uken in den Soundlodge Studios in Rhauderfehn statt. Nero Doctrine konnten damit die Aufmerksamkeit von Boersma Records (Essen) auf sich ziehen und unterschrieben ihren ersten Labeldeal.

Zum Album selbst: Das Album ist unserer Meinung nach sehr gut produziert und abgemixt. Allerdings kamen nicht alle Titel bei uns so gut an. Aber nicht gleich verzweifeln – Ihr wisst ja – Musik ist und bleibt Geschmackssache. Was nicht heißt, uns gefiele nichts. Ganz im Gegenteil: „From Defiance to Defeat“ oder auch „Hope is just a Word“ um Beispiele zu nennen kamen bei uns gnadenlos gut an. „Face to the Ground“ würde ebenso den Weg ins CD-Regal finden. Man spürt in den meisten Stücken den Einfluß von Doom, die Tempiwechsel in den Songs sind gut durchdacht und optimal angepasst. Und wie sagt der Berliner? Der Bass, speziell in „Face to the Ground“ passt, wie Arsch uff Eimer! „The Eyes of Truth“ und „Doch die Lichter sind kalt“ zählen mit ihren Melodic-Blast-Beats ebenso zu unseren Favoriten. Einzig die ersten drei Songs konnten uns nicht wirklich überzeugen. Dennoch, Nero Doctrine haben es drauf, wie der Rest des Albums beweist.

Alles in allem ein hörenswertes Album, welches wir vom Newcomer-Treff an dieser Stelle gern und guten Gewissens weiter empfehlen können. Von daher solltet Ihr Euch auf den 01.12.2017 freuen, denn dann dürft Ihr Euch vom Album „II Interitus“ selbst überzeugen.

Nero Doctrine Online:
Facebook: https://www.facebook.com/NeroDoctrineofficial/
Youtube:   https://www.youtube.com/channel/UCWt81_MTpdbs7cxdg9DKGzQ

Bewertung: 5 / 5

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breakingsams„Samsara - …ist die Bezeichnung für den immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen“, so die Definition bei Wikipedia. Breaking Samsara wäre demzufolge eine Unterbrechung des Zyklus. Aber nein, Breaking Samsara sind eine 2010 gegründete Rock-Band aus Emden, bestehend aus Jan (voc / g), Hauke (dr), Lennart (keyb) und Matthias (b).

Also CD rein und den Player und los geht’s und siehe da, es rockt. Schon der Einstieg mit „Restless Nights“ ist absolut gelungen. So stellen wir uns gut gemachten Rock vor. „Rebel at Heart“ als zweiter Track des Albums überzeugte uns dann so richtig. Wir könnten jetzt Vergleiche ziehen, zu längst vergangenen Zeiten, längst vergangenen Rock-Größen, aber dies werden wir an dieser Stelle nicht tun, denn wir möchten Euch den Genuss nicht schon vorab nehmen. Das Album „Light of a new Beginning“ kommt mit acht wirklich hörenswerten Songs und wenn wir sagen hörenswert, dann dürft Ihr uns das glauben. Beim Song „Light of a new Beginning“ kam sowas wie Gänsehautgefühl rüber. Einerseits will man rocken, andererseits einfach nur Augen zu und genießen. Ganz ehrlich, auf einen wirklichen Favoriten konnten wir uns diesmal nicht festlegen, alle Songs waren so, wie man sich ein gutes Rock-Album wünscht. Schnelle, saubere und angepasste Tempiwechsel, Jan’s unverwechselbare Stimme und vieles weitere, machen „„Light of a new Beginning“ zu einem perfekten Album. „Time for Things to Change“ erinnert am Anfang irgendwo an den Stil von Marillion, Saga u.a. Man kann sagen, hier spürt man Einflüsse vieler Rockgrößen. Überhaupt sind alle Titel mitreißend, abrockbar, einfach genial. Wer jetzt denkt, wir werden für die Aussagen bezahlt, der irrt. Wir beurteilen das Album aus freien Stücken und kannten Breaking Samsara bisher nicht, was unserer Meinung keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, wenn Ihr auf guten Rock steht, schaut Euch einfach die Links unter diesem Beitrag an und Ihr werdet feststellen: Es ist, wie es ist – Ein rattenscharfrockbares Album, dass wir allen Rockfreunden wärmstens empfehlen. In unserem CD-Regal wird Breaking Samsara einen festen Platz behalten und wir freuen uns schon aufs nächste Album.

Fazit: Wir geben dem Album unsere volle Punkzahl. Das Album hat uns voll und ganz überzeugt, wir hatten keinerlei Anhaltspunkte für Kritik. Perfekter Sound, sehr gut abgemischt und produziert, Rock von hart bis zart.

Damit Ihr Euch überzeugen könnt:

https://www.youtube.com/user/breakingsamsara
https://www.breakingsamsara.com
https://www.facebook.com/breakingsamsara/

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